
Der VNSB knüpft hiermit an seine erfolgreichen zwei Großveranstaltungen in der JVA Vechta zuletzt im April 2007 in der JVA Meppen an. Auch diesmal werden wieder bis zu 1.500 Justizvollzugsbedienstete, Gewerkschaftler, Politiker, Gäste und sonstig Interessierte erwartet. Der Gang nach Oldenburg lohnt; denn ein vielfältiges und interessantes Programm erwartet seine Gäste.
Neben der Gewerkschaftsrede des VNSB - Landesvorsitzenden Willi-Bernhard Albers dürfte vor allem auch die Rede des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff eine große Anziehungskraft auf die Bediensteten des niedersächsischen Justizvollzugs und alle anderen Interessierten ausüben. Nichtkennern der Vollzugsthematik bietet sich die einzigartige Möglichkeit, einen Einblick in die Welt hinter den Mauern einer modernen Justizvollzugsanstalt zu gewinnen. Dazu trägt auch die Ausstellung der JVA Oldenburg "…und morgen sind sie wieder unsere Nachbarn!" bei.
Für den musikalischen Rahmen sorgt die Big Band des Herbart Gymnasiums aus Oldenburg. Im Anschluss an den offiziellen Teil laden die Veranstalter zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch in das Festzelt direkt neben der JVA ein. Getränke und leckeres Essen stehen gegen ein geringes Entgelt bereit. Für gute musikalische Unterhaltung sorgt die Liveband "dIREsTRATS".
Der VNSB ist eine schlagkräftige Fachgewerkschaft, die in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte für ihre Strafvollzugsbediensteten erkämpft hat. Sie gehören heute zu einem von der Öffentlichkeit anerkannten Berufsstand, der tagtäglich seinen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet. Der Erfolg des VNSB spiegelt sich auch in seinem hohen Organisationsgrad wieder. Fast 65 % der knapp 4.000 Strafvollzugsbediensteten zählen zu seinen Mitgliedern - ein Traumwert für viele andere Gewerkschaften!
Trotz aller Fortschritte muss der VNSB heute mehr denn je um die Wahrung der erworbenen und notwendigen Standards kämpfen. Das Arbeitsaufkommen in den niedersächsischen Justizvollzugsanstalten ist mit dem vorhandenen Personal nicht mehr zu bewältigen. Folgen sind Arbeitsverdichtung, Stress, ständiges Arbeiten am physischen und psychischen Limit und ein hoher Krankenstand. Dieser Zustand führt zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko. Ein moderner und sicherer Justizvollzug bedingt ausreichend Personal und eine leistungsgerechte Bezahlung der Bediensteten. Des Weiteren müssen Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden, um im Berufsalltag bestehen zu können. Der VNSB fordert daher:
[Die Antworten der Politiker zu den berechtigten, anerkannten und unverzichtbaren Forderungen des VNSB dürfen mit Spannung erwartet werden. Auf der Rednerliste stehen neben Landesvorsitzenden Willi-Bernhard Albers und unserem Ministerpräsidenten Christian Wulff, CDU: