DBB - Demo in Lüneburg
Protestkundgebung am 07.09.2004 in Lüneburg
Bericht Rainer Tegtmeier
Am Dienstag beteiligten sich die Mitglieder des VNSB - Ortsverband Uelzen und die Mitgliedern des dbb – Kreisverband Uelzen an der Protestkundgebung des dbb und seiner Mitgliedsgewerkschaften in der Salzstadt Lüneburg.
Die Busfahrt wurde gemeinsam vom VNSB – Ortsverbandsvorsitzenden Rainer Tegtmeier und dem dbb – Kreisverbandsvorsitzenden Gerhard Eichler organisiert. Die Beschäftigten der verschiedensten Uelzener Behörden beteiligten sich an dieser Tour.
Nachdem der Landesvorsitzende des dbb in einer kämpferische Rede auf die Situation der Beamtinnen und Beamten aufmerksam gemacht hatte – hier sei nur beispielhaft die Opfer der vergangenen Jahre (40 Stundenwoche, Kürzungen im Beihilferecht, Streichung des Urlaubsgeldes, Kürzung des Weihnachtsgeldes) und die zukünftigen Opfer (Streichung des Weihnachtsgeldes, verspätete oder keine Übernahme der Anwärter usw.) genannt - kamen die Abgeordneten der vier großen Partei zu Wort. An dieser Stelle brandete lautes Pfeifen und Rufen auf, sodass den Abgeordneten deutlich werden musste, dass der Unmut der Beamtenschaft mittlerweile ein bedenkliches Ausmaß erreicht hat.
Die starke Beteiligung (ca. 800 Teilnehmer) hat deutlich gemacht, dass das Ende der Kürzungsschraube erreicht und gerade den unteren und mittleren Einkommensgruppen weitere Kürzungen nicht mehr zuzumuten sind. Immermehr Beschäftigte wollen für ihre Belange auf die Straße gehen, denn auch wir Beamten/innen sind das Volk.
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat verloren.
Nachdem um ca. 19.00 Uhr die Veranstaltung beendet wurde, gingen die Teilnehmer mit dem Gefühl nach Hause, dass sie es „denen da oben mal ordentlich gezeigt haben“.