Gerd Niehus wird 75
Vorwort
Vor Kurzem haben wir uns in einem Artikel der pensionierten Kollegen erinnert. Weiterhin ist der Generationswechsel in der Jugendanstalt Hameln in vollem Gange. Da bleibt es sicherlich nicht aus, dass man im Alltagsstress kaum mitbekommt, wie schnell altvertraute Gesichter verschwinden und neue – jüngere – Kollegen ihren Platz einnehmen. Und doch gibt es da immer wieder auch diese kurzen Atempausen, in denen man sich fragt…


Was macht eigentlich…?

Gerd Niehus


Den verbliebenen älteren Kollegen war der 1959 eingestellte Gerd Niehus sicherlich viele Jahre ein vertrauter Begleiter ihrer eigenen Laufbahn. Genau wie sie noch in der alten Anstalt eingestellt, hat er schließlich wie einige andere von ihnen auch vor dem Neubau der Jugendanstalt Hameln eine Erzieherausbildung abgeschlossen, um anschließend – in seinem Fall im Haus 3 – als Gruppenerzieher eine Etage zu leiten. Immerhin bis zum Amtinspektor mit Zulage hat er es im Laufe seiner aktiven Zeit gebracht.


Auch dem VNSB treu geblieben! Gerd Niehus.


Warum nur aber erinnert man sich in diesen stillen Momenten gerade an ihn? Nun ja, vielleicht ist es ja eines der heute in der Jugendanstalt eher selteneren Projekte, wie der Erste-Hilfe-Kurs für Gefangene oder das Verkehrserziehungsprogramm, das in unserem Kopf eine Lampe zum Leuchten gebracht hat. Kollegen mit eigenem grünem Daumen erinnern sich vielleicht auch an den damaligen Hausgarten. Auch sportliche Erfolge und Veranstaltungen, die wir Gerd Niehus, beispielsweise in der BSG, verdanken, sind sicherlich eine gelegentliche Erinne-rung wert.
Was auch immer es ist, dass uns an ihn denken lässt, eine gemeinsame Überschrift für seine dienstliche Laufbahn hat er uns auf jeden Fall hinterlassen: "Hauptsache die Richtung stimmt", war letztendlich nicht einfach nur der Name eines kirchlichen Seminars, das er einst besuchte.
Zurück zur Überschrift unserer kleinen Kolumne. Was macht eigentlich Gerd Niehus? Die Antwort ist einfach, auch wenn Sie uns wieder einmal spüren lässt, wie schnell die Zeit vergeht. Diejenigen Kollegen, die sich noch lebhaft an seine vermeintlich kaum zurückliegende Pensionierung erinnern, dürfte es vielleicht verblüffen, aber Gerd hat mittlerweile einige Jahre im verdienten Ruhestand verbracht und nun vor kurzem seinen 75. Geburtstag gefeiert. Viel Zeit, die er vor allem im Kreise seiner Familie verbracht hat. Wie sehr ihm diese, und insbesondere auch seine Frau, am Herzen liegen, demonstrierte er Susanne Wolter, Wolfgang Biock und allen anderen Gästen in Form einer ergreifenden gereimten Rede, die er  anlässlich der Feier in seinem wunderschönen Garten hielt.



Wir sehen also – Gerd Niehus geht es gut. Und wer ihn einmal wiedertreffen möchte, kann es ja mit ein bisschen Glück bei einer der nächsten VNSB-Veranstaltungen gerne versuchen.

Tobias Hebestreit für den Ortsverband Hameln

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