Presseerklärung Busemann Albers

Willi Bernard Albers und der Nds. Justizminister Bernd Busemann


Anerkennung für die Bediensteten im Justizvollzug



Busemann: „Leistung über erwartete Pflichterfüllung hinaus“

Der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann hat den rund 4000 Bediensteten des niedersächsischen Strafvollzugs demonstrativ seinen Dank und seine Anerkennung ausgesprochen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Justizvollzugsanstalten leisten tagtäglich eine schwierige Arbeit, oft über die erwartete Pflichterfüllung hinaus“, sagte Busemann am Freitag (11.12.2009) in Hannover. Leider bleibe ihnen die gesellschaftliche Anerkennung dafür meist versagt.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Verbands der Niedersächsischen Strafvollzugsbediensteten (VNSB) Will-Bernhard Albers wandte sich der Minister gegen die „vor dem Hintergrund der Ereignisse in Aachen zu negativ eingefärbte Berichterstattung mancher Medien. „Wir sind entsetzt darüber, wenn pauschale Anschuldigen über angeblich korrupte, teure Uhren tragende Beamte und Beamtinnen, die sich angeblich Sexualpartner unter den Gefangenen auswählen, in die Welt gesetzt werden“, machten Albers und Busemann deutlich. Wie in jedem Berufsstand könne es auch einmal die eine oder andere Person geben, die nicht korrekt arbeite oder sich sogar etwas zuschulden kommen lasse. „Solchen Fällen gehen wir aber nach, und Schuldige werden entsprechend zur Rechenschaft gezogen“, betonte Busemann. „Wenn einmal etwas vorkommt, sind das absolute Einzelfälle“, bekräftigte auch Albers.

„Wer heute im Justizvollzugsdienst tätig ist, erfüllt eine höchst anspruchsvolle Aufgabe. Soziales Verständnis, Überzeugungskraft, Ausgeglichenheit und Toleranz sind dabei gefordert. Das bringen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihre Arbeit ein“, so Albers und Busemann abschließend.

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