Meinungsaustausch mit dem Ministerpräsidenten Christian Wulff am 28.04.2004
Hannover, 28.04.2004
Am Rande einer Plenarsitzung des Landtages in Hannover führte der Landesverbandsvorstand vom Verband Nds. Strafvollzugsbediensteter (VNSB) erneut ein Gespräch mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff.
Willi-Bernhard Albers, Vorsitzender des VNSB, machte deutlich: „Das hervorragende Wahlergebnis unseres Verbandes bei den Personalratswahlen ist für uns eine Verpflichtung die Interessen der Mitglieder gegenüber der Politik deutlich zu vertreten. Die hohe Belegungszahlen der Justizvollzugseinrichtungen in Niedersachsen bedeuten für die Bediensteten eine erhebliche Belastung.“
Der Ministerpräsident versprach einer Einladung des VNSB im Herbst diesen Jahres folgen zu wollen. Er würde sich gerne vor Ort ein eignes Bild über die Arbeit der Bediensteten bilden.
Der VNSB wird nun den Kontakt zu einer Justizvollzugseinrichtung suchen und den Besuch vorbereiten. Verbunden mit der Hauptvorstandssitzung hätte der Ministerpräsident dann die Möglichkeit diesem Forum die Position der Landesregierung darzustellen.

Trafen sich am Rande der Plenarsitzung im Nds. Landtag zum Meinungsaustausch: Ministerpräsident Chr. Wulff (mitte, CDU), MdL U. Körtner (links, CDU), MdL B. C. Hiebing (rechts, CDU) und der VNSB-Landesvorstand mit W.-B. Albers, C. Heil, G. Solinski, G. Noethen und R. Förster.
Der VNSB würde seine Ziele Vortragen und dabei verdeutlichen, dass es im Bereich des Justizvollzuges zu keinen weiteren Einsparungen im Personal- und Sachhaushalt kommen darf, will man die hohen Standards im Bereich der Behandlung und Sicherheit behalten. Intelligente Sparmöglichkeiten, wie die Laufbahn des Justizvollzuges, bei der Einsparungen von ca.70.000 € für Anwärter des gehobenen Dienstes eingespart werden können und gleichzeitig die Beförderungs- und Motivationsmöglichkeiten der Bediensteten verbessern werden, werden vom Landesverbandsvorstand des VNSB ausdrücklich unterstützt.