20. Landesgewerkschaftstag 2008
Der Landesgewerkschaftstag des VNSB bestätigt den bisherigen Landesvorstand im Amt
Verlässlichkeit bestimmt die Arbeit des VNSB für die kommenden Jahre!
Hannover. Unter dem Motto „Wir machen weiter! Kontinuität für neue Aufgaben“, beging der VNSB seinen 20. Landesgewerkschaftstag. Neben der Rückbetrachtung auf die erzielten Verbesserungen für den Justizvollzug während der letzten vier Jahre, stand im Wesentlichen die Neuausrichtung des Verbandes für die zukünftigen Aufgaben im Vordergrund. Die Delegierten des Landesgewerk-schaftstag haben am 8.10.2008 in Hannover den bisherigen Landesvorstand, um den Landesver-bandsvorsitzenden Willi-Bernhard Albers, einstim-mig im Amt bestätigt. In seiner Eröffnungsrede machte der Landesvorsitzende Willi-Bernhard Albers noch einmal deutlich, welche Anstrengungen der VNSB unternommen hat, um Ver-besserungen für den Justizvollzug zu erreichen. Der VNSB hat sich durch seine Arbeit hohes Ansehen in Politik und Verwaltung erworben. Willi-Bernhard Albers Dank galt daher allen, die daran mitgewirkt haben, vor allem aber auch denjenigen, die in den Ortsverbänden vor Ort Verantwortung übernommen haben und gute Basisarbeit leisten.

„Wir sind hervorragend dabei. Es macht Spaß zu sehen, wie sich die langjährige Arbeit der Altgewerkschafter wie zum Beispiel Rolf Laarmann, Heinz Freck, Friedhelm Lüdemann, Gerd Solinski und Christian Weiß bis hin zu den jetzigen Aktiven, beginnt auszuzahlen. Vertrauen bei den Verant-wortlichen im Land zu gewin-nen, um damit Verlässlichkeit zu erhalten, ist eine immer-währende Aufgabe für uns alle“, so Willi-Bernhard Albers.
Unter der Leitung des gewählten Präsidiums, mit seinem Präsidenten Willi Völz (OV Uelzen) seinem Stellvertreter Wolfgang Biock (OV Hameln) und Schriftführer Dietmar Müller (OV Hameln), wurde das Plenum sicher durch den gut vorbereiteten Gewerkschaftstag geleitet.

Im Vordergrund des ersten Tages standen die Wahl des neuen Landesverbandsvorstandes und der Fachgruppen-vertreter. Willi-Bernhard Albers wurde über-ragend in offener Wahl und einstimmig wieder-gewählt. In gleicher Manier wurden die Vorstandsmitglieder Claudia Heil (OV Sehnde), Martin Kalt (OV Hameln), Engelbert Janßen (OV Vechta), Uwe Oelkers (OV Göttingen) und Rüdiger Giermann (OV Hannover) in ihrem Amt bestätigt. Michael Haustein (OV Uelzen) wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Klaus-Peter Stein-Spitczok v. Brisinski, der nicht wieder kandidiert hatte, an. Als Nachrückerin und neue Schriftführerin des Landesvorstandes, wurde Sylvia Heske (OV Hannover) von den Delegierten ins Amt berufen. Sie konnte sich in geheimer Wahl gegen drei weitere Mitbewerber durchsetzen.

Bei den Fachgruppen-vertretern gab es größere Veränderungen. Detlef Litzki (Mittlerer allgemeiner Justizvollzugsdienst – OV Emsland), Alois Plagemann (Mittlerer Verwaltungsdienst – OV Emsland), Johann Rosenau (Mittlerer Werkdienst OV - Hameln), Andreas Habenstein (Sanitätsdienst – OV Braunschweig), Nicola Wimmers (Pädagogischer Dienst – OV Emsland), Horst Schreiber (Psychologischer Dienst – OV Emsland), Peter Gronde (Arbeitnehmervertreter – OV Hannover), Gabriele Mai (Vertreterin der weibliche Bedienstete – OV Hannover), Georg Olfermann (Vertreter der schwer behinderten Menschen – OV Hannover) und Franz-Josef Niemann (Vertreter der Auszubildenden - OV Vechta) sind ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt worden. Axel Amberger (Sozialer Dienst – OV Vechta) wurde, nach dem er bereits kommissarisch die Aufgabe des Fachgruppenvertreters übernommen hatte, von den Delegierten bestätigt. Neu gewählt wurden Tobias Hebestreit (Gehobener Vollzugs- und Verwaltungsdienst – OV Hameln) und Helmut Gels (Vertreter der Ruhestandsbeamten – OV Emsland). Für die Fachgruppenvertreter des Ärztlicher Dienst und des Höherer Vollzugs- und Verwaltungsdienst, wird der neue Landesverbandsvorstand versuchen geeignete Kandidaten kommissarisch einzubinden.

Es gab aber auch inhaltliche Arbeit für die Versammlung. Zum einen mussten Satzungsänderungs-anträge beschlossen werden. Zum anderen wurde eine Entschließung erarbeitet und verabschiedet. In ihr wurden die dringendsten Forder-ungen des VNSB zusammenge-fasst.